Weist ein Zugglied aus Stahlbeton oder Spannbeton mit beliebigem Querschnitt, mit Stäben und Spanngliedern an ihren eigenen Koordinaten, nach SIA 262:2025 nach: Tragwiderstand, Rissbildung, Grenzen der Vorspannung, Stahlspannungen und Rissbreite. Jeder Schritt zeigt seine Formel und die Ziffer der Norm, aus der er stammt.
Was nachgewiesen wird
- Tragwiderstand des Zugglieds, Nachweis 1: Nd ≤ NRd = As · fyd + Ap · fpd, Gleichungen (4) und (5). Der Beton übernimmt im Grenzzustand der Tragsicherheit keinen Zug.
- Kein sprödes Versagen bei Rissbildung, Ziffer 4.3.1.2: Ncr ≤ NRd, mit Ncr = Aci · (fct,eff + P∞/Ac0), Ziffer 4.4.1.3.
- Beton bei der Einleitung der Vorspannung, Ziffer 4.1.5.5.3: Pd = γP · P0 ≤ NRd,c = Ac,n · fcd, mit fcd aus fck(t), Gleichung (2).
- Vorspannung: σp,0 ≤ min(0.75 · fpk ; 0.85 · fp0,1k), Ziffer 4.1.5.2.2, Gleichung (22); P0/Ac0 ≤ 0.6 · fck(t), Gleichung (23); σp,∞ ≥ 0.45 · fpk, Ziffer 4.1.5.2.3.
- Dekompressionskraft N0 = P∞ · Aci / Ac0 und fct,eff = kt · fctm, Gleichungen (99) und (100).
- Stahlspannung bei Erstrissbildung, Tabelle 17: σs,r ≤ σs,adm = √(9 · Es · fctm · wnom / Øs) ≤ fyk, Ziffer 4.4.2.3.4, Gleichung (102).
- Stahlspannung unter der Gebrauchskraft N, Tabelle 17: σs ≤ fyd − 80 N/mm² und σs ≤ σs,adm für den quasi-ständigen Lastfall.
- Rissbreite nach EN 1992-1-1 §7.3.4: wk = sr,max · (εsm − εcm), Gleichung (7.8), mit k2 = 1 für reinen Zug, verglichen mit einem optionalen Grenzwert wmax.
Was Sie eingeben und was Sie erhalten
Sie wählen die Form (Rechteck, Kreis oder ein Polygon, das Sie durch Anklicken seiner Ecken zeichnen) und setzen jeden Stab und jedes Spannglied per Mausklick an seiner tatsächlichen Position in die Zeichnung. Sie geben die Baustoffe, die Art der Vorspannung, fck(t), P0, P∞, die Beiwerte γs, γc, γP und ηt sowie Nd ein. Für die Gebrauchstauglichkeit: die Anforderungen an die Rissbildung, wnom aus Tabelle 17, die Kraft N und ihren Lastfall sowie die EN-Beiwerte für die Rissbreite.
Sie erhalten jeden Zwischenwert und jeden Nachweis mit seiner Ausnutzung und Ziffer sowie eine Zeichnung des Querschnitts. Mit dem Basic-Abonnement lässt sich die Berechnung als A4-Berechnungsbericht drucken.
Annahmen und Grenzen
- Ein leerer Querschnitt wird als unbewehrter Beton behandelt. Das Hüllrohr selbst wird von Ac,n nicht abgezogen.
- Ein Spannglied ohne Verbund dehnt sich vor der Rissbildung mit dem Zugglied; nach der Rissbildung folgt es der Verformung am Riss nicht mehr.
- Der Nachweis bei der Einleitung der Vorspannung vernachlässigt die gedrückten Stäbe und gilt ausserhalb der Verankerungsbereiche, die nach der Dokumentation des Spannsystems behandelt werden (Ziffer 4.1.5.2.5).
- Der Beiwert für den Massstabseffekt verwendet t = min(b ; h). Øs ist der Durchmesser des grössten Stabs.
- Mit Vorspannung ist σs der Spannungszuwachs ab der Betondehnung null (Ziffer 4.4.2.3.10).
- k3 und k4 sind national festgelegte Parameter, die Sie eingeben.
Berechnungsbeispiel
Ein Zugglied 400 × 400 mm mit acht Stäben Ø20 und einem Spannglied mit nachträglichem Verbund von 1050 mm² in der Mitte (P0 = 1300 kN, P∞ = 1100 kN), unter Nd = 2400 kN und einem quasi-ständigen N = 1700 kN, mit erhöhten Anforderungen an die Rissbildung und wmax = 0.3 mm. Die folgenden Resultate sind jene des Moduls für sein Berechnungsbeispiel, berechnet beim Erstellen dieser Seite.
Eingaben| Eingabe | Wert | Ref. |
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| Form des Querschnitts | Rechteck | |
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| Breite b | 400 mm | |
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| Höhe h | 400 mm | |
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| Anordnung des Stahls im Querschnitt | {"b":[[50,50,20],[50,350,20],[200,50,20],[200,350,20],[350,50,20],[350,350,20],[50,200,20],[350,200,20]],"p":200,200,1050,"v":[]} | |
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| Mittelwert der Betonzugfestigkeit fctm | 2.9 N/mm² | § 3.1.2.2.4 |
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| Mittelwert des Elastizitätsmoduls Ecm | 33600 N/mm² | § 3.1.2.3.3 |
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| Charakteristische Fliessgrenze fyk | 500 N/mm² | |
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| Elastizitätsmodul Es | 205000 N/mm² | |
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| Art der Vorspannung | Vorspannung mit nachträglichem Verbund (injizierte Hüllrohre) | |
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| Charakteristische Zugfestigkeit fpk | 1860 N/mm² | |
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| Charakteristischer Wert der 0.1 %-Dehngrenze fp0,1k | 1640 N/mm² | |
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| Elastizitätsmodul Ep | 195000 N/mm² | |
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| Charakteristische Betondruckfestigkeit beim Vorspannen fck(t) | 25 N/mm² | § 4.1.5.2.4 |
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| Vorspannkraft unmittelbar nach dem Vorspannen und Verankern P0 | 1300 kN | |
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| Vorspannkraft nach Abzug aller Verluste P∞ | 1100 kN | |
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| Widerstandsbeiwert für Bewehrungs- und Spannstahl γs | 1.15 | § 2.4.2.6 |
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| Widerstandsbeiwert für Beton γc | 1.5 | § 2.4.2.6 |
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| Lastbeiwert der Vorspannung γP | 1.2 | § 4.1.5.5.3 |
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| Beiwert zur Berücksichtigung der Einwirkungsdauer und des Betonalters ηt | 0.85 — allgemeiner Fall | § 4.2.1.3 |
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| Bemessungswert der Zugkraft Nd | 2400 kN | |
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| Zugfestigkeit für die Rissnormalkraft | Mittelwert der Betonzugfestigkeit (4.4.1.3) | § 4.4.1.3 |
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| Anforderungsniveau | Erhöht | § 4.4.2.2.3 |
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| Nominelle Rissbreite wnom | 0.5 mm | § Tabelle 17 |
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| Zugkraft im Lastfall N | 1700 kN | |
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| Lastfall von N | Quasi-ständig | § Tabelle 17 |
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| Verbund der Stäbe k1 | Gerippte Stäbe (0.8) | EN 1992-1-1 §7.3.4(3) |
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| Lasteinwirkungsdauer kt | Langzeitig oder wiederholt (0.4) | EN 1992-1-1 §7.3.4(2) |
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| Rissabstandsbeiwert für die Betonüberdeckung k3 | 3.4 | EN 1992-1-1 §7.3.4(3) |
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| Rissabstandsbeiwert für die Verbundlänge k4 | 0.425 | EN 1992-1-1 §7.3.4(3) |
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| Verhältnis der Verbundfestigkeit, Spannkabel zu Stab ξ | 0.5 | EN 1992-1-1 §6.8.2 |
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| Äquivalenter Durchmesser eines Spannglieds φp | 52 mm | EN 1992-1-1 §6.8.2(2) |
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| Grenzwert der Rissbreite (optional) wmax | 0.3 mm | |
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Berechnung: Betonquerschnitt| Schritt | Wert | Ref. |
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| Bruttoquerschnittsfläche des Betonsb·h | Ac = 160’000 mm² | |
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| Schwerpunkt des Betons | (xc ; yc) = (200 ; 200) mm | |
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| Kleinste Abmessung des Querschnittsmin(b ; h) | t = 400 mm | |
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Berechnung: Stahl im Querschnitt| Schritt | Wert | Ref. |
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| Bewehrungsstäbe | ns = 8Ø20 | |
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| Querschnittsfläche der BewehrungsstäbeΣ π·Ø²/4 | As = 2’513 mm² | |
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| Kleinste lichte Betonüberdeckung der StäbeAbstand vom Stabrand zur nächstgelegenen Oberfläche | c = 40 mm | |
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| Spannglieder | np = 1 | |
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| Querschnittsfläche des SpannstahlsΣ Ap,i | Ap = 1’050 mm² | |
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| Betonfläche abzüglich des StahlsAc − As − Apdas Hüllrohr selbst wird nicht abgezogen | Ac,n = 156’437 mm² | |
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| Exzentrizität des StahlschwerpunktsAbstand zwischen dem Schwerpunkt des Stahls und jenem des Betons | es = 0 mm | |
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Berechnung: Ideeller Querschnitt| Schritt | Wert | Ref. |
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| Verhältnis der Elastizitätsmoduli der StäbeEs/Ecm | αs = 6.10 | |
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| Verhältnis der Elastizitätsmoduli des SpannstahlsEp/Ecm | αp = 5.80 | |
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| Querschnitt, der die Vorspannung aufnimmtAc,n + αs·Asdas Spannglied ist das ziehende Element und gehört daher nicht dazu | Ac0 = 171’771 mm² | |
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| Ideeller QuerschnittAc,n + αs·As + αp·Ap | Aci = 177’864 mm² | |
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Berechnung: Tragwiderstand des Zugglieds| Schritt | Wert | Ref. |
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| Bemessungswert der Fliessgrenze der Stäbefyk/γs | fyd = 434.8 N/mm² | § 2.4.2.5 (4) |
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| Tragwiderstand der StäbeAs·fyd | Fs,Rd = 1’093 kN | |
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| Bemessungswert der Fliessgrenze des Spannstahlsfp0,1k/γs | fpd = 1’426.1 N/mm² | § 2.4.2.5 (5) |
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| Tragwiderstand des SpannstahlsAp·fpd | Fp,Rd = 1’497 kN | § 4.1.5.5.1 |
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| Bemessungswert des Tragwiderstands des ZuggliedsFs,Rd + Fp,Rdder Beton nimmt im Grenzzustand der Tragsicherheit keinen Zug auf: Er ist gerissen | NRd = 2’590 kN | |
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Berechnung: Nachweis 1 — Bemessungswert der Zugkraft: N_d ≤ N_Rd| Schritt | Wert | Ref. |
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| Bemessungswert der Zugkraft gegenüber dem Tragwiderstand des ZuggliedsNd/NRd | η = 0.927 · erfüllt93 % des Tragwiderstands ausgenutzt | |
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Berechnung: Nachweis 2 — kein sprödes Versagen bei Rissbildung: N_cr ≤ N_Rd| Schritt | Wert | Ref. |
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| Rissnormalkraft (aus dem Teil Gebrauchstauglichkeit)Aci·(fct,eff + P∞/Ac0) | Ncr = 1’569 kN | § 4.4.1.3 |
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| Tragwiderstand über der Rissnormalkraft (Mindestbewehrung)Ncr/NRd | η = 0.606 · erfüllt61 % des Tragwiderstands ausgenutzt | § 4.3.1.2 |
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Berechnung: Nachweis 3 — Beton bei der Einleitung der Vorspannung: γ_P·P_0 ≤ N_Rd,c| Schritt | Wert | Ref. |
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| Beiwert zur Berücksichtigung des spröderen Verhaltens hochfester Betone(40/fck(t))^(1/3) ≤ 1 | ηfc = 1.000 | § 4.2.1.2 (26) |
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| Beiwert zur Berücksichtigung der Einwirkungsdauer und des Betonalters | ηt = 0.85 | § 4.2.1.3 |
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| Bemessungswert der Betondruckfestigkeit beim Vorspannenηfc·ηt·fck(t)/γc | fcd = 14.2 N/mm² | § 2.4.2.3 (2) |
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| Bemessungswert der VorspannungγP·P0 | Pd = 1’560 kN | § 4.1.5.5.3 |
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| Druckwiderstand des BetonsAc,n·fcddie Stäbe auf Druck werden vernachlässigt (auf der sicheren Seite) | NRd,c = 2’216 kN | |
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| Beton unter der Vorspannung bei ihrer EinleitungPd/NRd,c | η = 0.704 · erfüllt70 % des Tragwiderstands ausgenutzt | § 4.1.5.5.3 |
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Berechnung: Gemeinsame Werte| Schritt | Wert | Ref. |
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| Massstabsbeiwert1/(1 + 0.5·t), t in m | kt = 0.833 | § 4.4.1.3 (100) |
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| Effektive Betonzugfestigkeitkt·fctm | fct,eff = 2.42 N/mm² | § 4.4.1.3 (99) |
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| Betonspannung unter der Vorspannung allein−P∞/Ac0Druck ist negativ | σc,∞ = -6.40 N/mm² | |
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| Stahlspannung der Stäbe unter der Vorspannung alleinαs·σc,∞ | σs,∞ = -39.1 N/mm² | |
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| Spannung im SpannstahlP∞/Ap | σp,∞ = 1’048 N/mm² | |
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Berechnung: Dekompression und Rissbildung| Schritt | Wert | Ref. |
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| DekompressionskraftP∞·Aci/Ac0die Zugkraft, bei der die Betonspannung auf null zurückgeht; das Spannkabel trägt dann genau N0 | N0 = 1’139 kN | |
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| RissnormalkraftAci·(fct,eff + P∞/Ac0) | Ncr = 1’569 kN | § 4.4.1.3 |
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Berechnung: Unmittelbar nach dem ersten Riss (am Riss)| Schritt | Wert | Ref. |
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| Zunahme der Stahldehnung am Riss(Ncr − N0)/(Es·As + Ep·Ap)gemessen ab dem Zustand, in dem die Betondehnung null ist | εr = 0.597 ‰ | |
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| Stahlspannung der Stäbe am RissEs·εr | σs,r = 122.4 N/mm² | |
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| Nominelle Rissbreite bei Erstrissbildungσs,r²·Øs/(9·Es·fctm)Gl. (102) nach wnom aufgelöst, mit Øs des grössten Stabs (20 mm) | wnom,r = 0.056 mm | § 4.4.2.3.4 (102) |
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| Spannung im Spannstahl am RissN0/Ap + Ep·εr | σp,r = 1’201 N/mm² | |
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Berechnung: Nachweis 1 — Spannstahl unmittelbar nach dem Vorspannen| Schritt | Wert | Ref. |
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| Spannung im Spannstahl unmittelbar nach dem VorspannenP0/Ap | σp,0 = 1’238 N/mm² | |
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| Grenzwert unmittelbar nach dem Vorspannenmin(0.75·fpk ; 0.85·fp0,1k) | σp,lim = 1’394 N/mm² | § 4.1.5.2.2 (22) |
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| Spannung im Spannstahl nach dem Vorspannenσp,0/σp,lim | η = 0.888 · erfüllt89 % des Tragwiderstands ausgenutzt | § 4.1.5.2.2 (22) |
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Berechnung: Nachweis 2 — Betondruck beim Vorspannen| Schritt | Wert | Ref. |
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| Betondruck unmittelbar nach dem VorspannenP0/Ac0 | |σc,0| = 7.57 N/mm² | |
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| Betondruck beim Vorspannen|σc,0|/(0.6·fck(t)) | η = 0.505 · erfüllt50 % des Tragwiderstands ausgenutzt | § 4.1.5.2.4 (23) |
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Berechnung: Nachweis 3 — Endspannung im Spannstahl| Schritt | Wert | Ref. |
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| Endspannung nach allen Verlusten mindestens 0.45·fpk0.45·fpk/σp,∞ | η = 0.799 · erfüllt80 % des Tragwiderstands ausgenutzt | § 4.1.5.2.3 |
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Berechnung: Nachweis 4 — Stahlspannung der Stäbe bei Rissbildung im Zugglied (behinderte Verformung)| Schritt | Wert | Ref. |
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| Zulässige Stahlspannung√(9·Es·fctm·wnom/Øs) ≤ fykØs = grösster Stab, 20 mm | σs,adm = 366 N/mm² | § 4.4.2.3.4 (102) |
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| Stahlspannung der Stäbe bei Erstrissbildungσs,r/σs,adm | η = 0.335 · erfüllt33 % des Tragwiderstands ausgenutzt | § Tabelle 17 |
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Berechnung: Zustand unter N = 1’700 kN| Schritt | Wert | Ref. |
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| Zustand des Querschnitts | gerissen (N > Ncr) | |
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| Betonspannung am Riss unter N | σc = 0 N/mm² | |
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| Zunahme der Stahldehnung am Riss unter N(N − N0)/(Es·As + Ep·Ap) | ε = 0.779 ‰ | |
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| Stahlspannung der Stäbe am Riss unter NEs·ε | σs = 159.7 N/mm² | |
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| Spannung im Spannstahl am Riss unter NN0/Ap + Ep·ε | σp = 1’237 N/mm² | |
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Berechnung: Nachweis 5 — kein Fliessen der Stäbe unter N| Schritt | Wert | Ref. |
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| Stahlspannung der Stäbe unter N gegenüber fyd − 80 N/mm²σs/(fyd − 80) | η = 0.450 · erfüllt45 % des Tragwiderstands ausgenutzt | § Tabelle 17 |
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Berechnung: Nachweis 6 — Stahlspannung der Stäbe unter dem quasi-ständigen N| Schritt | Wert | Ref. |
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| Stahlspannung der Stäbe unter N im Vergleich zur zulässigen Spannung zur Rissbegrenzungσs/σs,adm | η = 0.437 · erfüllt44 % des Tragwiderstands ausgenutzt | § Tabelle 17 |
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Berechnung: Nachweis 7 — Rissbreite unter N (EN 1992-1-1 §7.3.4)| Schritt | Wert | Ref. |
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| Wirksame Betonzugfläche um den StahlStreifen der Tiefe 2.5·(Abstand Oberfläche–Stabachse) entlang jeder Seite mit Stahl, höchstens die Hälfte des Querschnitts | Ac,eff = 137’500 mm² | EN 1992-1-1 §7.3.2(3) |
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| Verbundbeiwert des Spannstahls√(ξ·φs/φp) | ξ1 = 0.439 | EN 1992-1-1 §6.8.2 (7.5) |
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| Spannstahl innerhalb Ac,eff | Ap′ = 0 mm² | |
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| Wirksamer Bewehrungsgehalt(As + ξ1²·Ap′)/Ac,eff | ρp,eff = 1.83 % | EN 1992-1-1 §7.3.4 (7.10) |
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| Äquivalenter StabdurchmesserΣn·φ²/Σn·φ | φ = 20.0 mm | EN 1992-1-1 §7.3.4 (7.12) |
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| Betonüberdeckung des Stahlskleinste lichte Betonüberdeckung, aus der Anordnung | c = 40 mm | |
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| Beiwert für die Dehnungsverteilung (reiner Zug)(ε1 + ε2)/(2·ε1), ε1 = ε2 | k2 = 1.0 | EN 1992-1-1 §7.3.4 (7.13) |
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| Maximaler Rissabstandk3·c + k1·k2·k4·φ/ρp,eff | sr,max = 508 mm | EN 1992-1-1 §7.3.4 (7.11) |
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| Für die Rissbreite verwendete Stahlspannung der Stäbe | σs = 159.7 N/mm² | |
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| Mittlere Dehnungsdifferenz, Stahl zu Beton[σs − kt·fct,eff/ρp,eff·(1 + αe·ρp,eff)]/Es ≥ 0.6·σs/Eskt = 0.4, αe = 6.10, fct,eff nach SIA 262 4.4.1.3 verwendet (auf der sicheren Seite gegenüber fctm) | εsm − εcm = 0.492 ‰ | EN 1992-1-1 §7.3.4 (7.9) |
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| Rissbreitesr,max·(εsm − εcm) | wk = 0.250 mm | EN 1992-1-1 §7.3.4 (7.8) |
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| Rissbreite gegenüber dem Grenzwertwk/wmax | η = 0.834 · erfüllt83 % des Tragwiderstands ausgenutzt | EN 1992-1-1 §7.3.1 |
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Wie dieses Modul geprüft wird
Vor der Veröffentlichung Ziffer für Ziffer anhand der SIA 262:2025 sowie mit unabhängigen, in realen Projekten verwendeten Berechnungen geprüft.
Fragen
Was ist die Dekompressionskraft?
Die Zugkraft N0, bei der die Betonspannung auf null zurückgeht. Das Spannkabel trägt dann genau N0.
Warum zählt das Spannglied im Beispiel nicht für die Rissbreite?
Ac,eff ist ein Streifen, dessen Tiefe das 2.5-Fache des Abstands vom Rand zur Stabachse beträgt, entlang jedes Rands mit Stahl, höchstens die Hälfte des Querschnitts (EN 1992-1-1 §7.3.2(3)). Das Spannglied in der Mitte liegt ausserhalb, daher ist Ap′ = 0.
Kann ich die Berechnung ausdrucken?
Die vollständige Berechnung erscheint gratis und ohne Konto am Bildschirm. Ein druckfertiger A4-Berechnungsbericht ist im Basic-Abonnement enthalten.
Siehe auch
Norm: SIA 262:2025 · Seite aktualisiert: 24. Oktober 2026