Zweiachsig gespannte Platte auf Linienauflagern nach SIA 262

Die Norm bestimmt, welche Eingaben erscheinen und wie jeder Wert ermittelt wird.

Bauteil

Werkstoffkennwerte, gemeinsam für alle Nachweise. Der Querschnitt ist nicht gemeinsam: Die SIA 262 geht vom für jeden Schnittkraftfall bemessenen Querschnitt aus; er gehört deshalb zu jedem Nachweis und erscheint dort.

Über diesen Nachweis

Ziffern, Berechnungsbeispiel und Fragen

Weist ein rechteckiges Stahlbeton-Plattenfeld auf seinen vier Rändern, jeweils frei, einfach gelagert oder eingespannt, nach SIA 262:2025 nach: Biegung und Drillung, Querkraft entlang der gelagerten Ränder, konstruktive Durchbildung, Stahlspannungen, Rissbreite und Durchbiegung, und wählt die Stäbe Zone für Zone. Jeder Schritt zeigt seine Formel und die Ziffer der Norm, aus der er stammt.

Was nachgewiesen wird

Was Sie eingeben und was Sie erhalten

Sie geben die Spannweiten lx und ly, die Lagerung jedes Rands sowie auf einem Grundriss allfällige Öffnungen und Einzellasten (Qd, Q und die Lastfläche) ein, die Sie per Mausklick platzieren. Dann den Querschnitt und seine Stäbe, die Baustoffe, die Widerstandsbeiwerte, qd und die Gebrauchslast q. Die Kriechzahl φ wird eingegeben oder berechnet.

Sie erhalten jeden Nachweis mit der Angabe erfüllt oder nicht erfüllt und dem Ort, an dem er massgebend ist, sowie die nach Stabvariante eingefärbten Zonen. Mit dem Basic-Abonnement lässt sich die Berechnung als A4-Berechnungsbericht drucken.

Annahmen und Grenzen

Berechnungsbeispiel

Ein Feld von 6.0 × 4.5 m, am linken und am unteren Rand einfach gelagert und an den beiden anderen Rändern eingespannt oder durchlaufend, h = 200 mm, Stäbe Ø10 alle 150 bis 200 mm, fck = 30 N/mm², qd = 14 kN/m², eine Öffnung von 1.0 × 0.6 m, eine Einzellast von 45 kN (30 kN im Gebrauchszustand) auf 0.3 × 0.3 m, eine quasi-ständige Last von 8 kN/m² und wadm = 13 mm. Die folgenden Resultate sind jene des Moduls für sein Berechnungsbeispiel, berechnet beim Erstellen dieser Seite.

Eingaben
EingabeWertRef.
Spannweite in x lx6.0 m
Spannweite in y ly4.5 m
Linker Rand (x = 0)Einfach gelagert
Rechter Rand (x = lx)Eingespannt oder durchlaufend
Unterer Rand (y = 0)Einfach gelagert
Oberer Rand (y = ly)Eingespannt oder durchlaufend
Grundriss des Plattenfelds{"o":0.8,3.2,1.0,0.6,"q":4.0,2.0,45,30,0.3,0.3}
Plattendicke h200 mm
Betonüberdeckung der unteren Stäbe c30 mm
Äussere untere LageStäbe in y-Richtung
Durchmesser Øx10 mm
Abstand sx200 mm
Durchmesser Øy10 mm
Abstand sy150 mm
Obere BewehrungStäbe in x- und y-Richtung
Betonüberdeckung der oberen Stäbe c′30 mm
Äussere obere LageStäbe in x-Richtung
Durchmesser in x-Richtung Ø′x10 mm
Abstand in x-Richtung s′x150 mm
Durchmesser in y-Richtung Ø′y10 mm
Abstand in y-Richtung s′y150 mm
Charakteristischer Wert der Zylinderdruckfestigkeit fck30 N/mm²§ 3.1.2.2.2
Mittelwert der Betonzugfestigkeit fctm2.9 N/mm²§ 3.1.2.2.4
Elastizitätsmodul Ecm33600 N/mm²§ 3.1.2.3.3
Querdehnungszahl ν0.2§ 3.1.2.3.5
Grösstkorn der Gesteinskörnung Dmax32 mm§ 4.3.3.2.1
Charakteristische Fliessgrenze fyk500 N/mm²
Elastizitätsmodul Es205000 N/mm²
Widerstandsbeiwert für Beton γc1.5§ 2.4.2.6
Widerstandsbeiwert für Bewehrungs- und Spannstahl γs1.15§ 2.4.2.6
Beiwert zur Berücksichtigung der Einwirkungsdauer und des Betonalters ηt1.0 — beide Bedingungen von Ziffer 4.2.1.3 erfüllt§ 4.2.1.3
Bemessungslast, gleichmässig verteilt qd14 kN/m²
Methode zur Ermittlung der BiegemomenteLinear elastische Platte (4.1.4.1)§ 4.1.4
Zugfestigkeit für die RissbildungMittelwert der Betonzugfestigkeit (4.4.1.3)§ 4.4.1.3
AnforderungsniveauNormal§ 4.4.2.2.3
Gleichmässig verteilte Last im Lastfall q8 kN/m²
LastfallQuasi-ständig§ Tabelle 17
Kriechzahl φBerechnet aus dem Beton, den Umgebungsbedingungen und dem Betonalter§ 3.1.2.6.2
Mittelwert der Zylinderdruckfestigkeit fcm38 N/mm²§ 3.1.2.2.3
Relative Luftfeuchtigkeit der Umgebung RH50 %
Austrocknende SeitenBeide Seiten
ZementNormal erhärtend (Klasse N)
Betonalter bei Belastungsbeginn t028 days
Betrachtetes Alter t25000 days
Zulässige Durchbiegung (optional) wadm13 mm
Verbund der Stäbe k1Gerippte Stäbe (0.8)EN 1992-1-1 §7.3.4(3)
Lasteinwirkungsdauer ktLangzeitig oder wiederholt (0.4)EN 1992-1-1 §7.3.4(2)
Bewehrungsoptionen[[8,200],[10,200],[10,150],[12,150],[14,150],[16,150],[16,100]]
Grösse einer Bemessungszone az0.75 m
Biegewiderstand, Gl. (34)Ja§ 4.3.2.6
Mindestbewehrung und konstruktive DurchbildungJa§ 4.3.1.2
Stahlspannung im Gebrauchszustand, Tabelle 17Ja§ Tabelle 17
Rissbreite im GebrauchszustandNeinEN 1992-1-1 §7.3.4
Keine Rissbildung im GebrauchszustandNein§ 4.4.1.3
Grenzwert der DurchbiegungJa§ 4.4.3.2
Zulässige Durchbiegung wadm13 mm§ 4.4.3.1.1
Berechnung: Bewehrung pro Meter Breite
SchrittWertRef.
Stäbe unten in x-Richtungπ·Ø²/4·1000/sØ10 bei 200 mmas,bx = 393 mm²/m
Statische Höhe, Stäbe unten in x-Richtungh − c − (Stäbe darunter) − Ø/2dbx = 155 mm
Stäbe unten in y-Richtungπ·Ø²/4·1000/sØ10 bei 150 mmas,by = 524 mm²/m
Statische Höhe, Stäbe unten in y-Richtungh − c − (Stäbe darunter) − Ø/2dby = 165 mm
Stäbe oben in x-Richtungπ·Ø²/4·1000/sØ10 bei 150 mmas,tx = 524 mm²/m
Statische Höhe, Stäbe oben in x-Richtungh − c′ − (Stäbe darüber) − Ø/2dtx = 165 mm
Stäbe oben in y-Richtungπ·Ø²/4·1000/sØ10 bei 150 mmas,ty = 524 mm²/m
Statische Höhe, Stäbe oben in y-Richtungh − c′ − (Stäbe darüber) − Ø/2dty = 155 mm
Berechnung: Bemessungswerte der Festigkeiten
SchrittWertRef.
Beiwert zur Berücksichtigung des spröderen Verhaltens hochfester Betone(40/fck)^(1/3) ≤ 1ηfc = 1.000§ 4.2.1.2 (26)
Bemessungswert der Betondruckfestigkeitηfc·ηt·fck/γcfcd = 20.0 N/mm²§ 2.4.2.3 (2)
Bemessungswert der Schubspannungsgrenze0.3·√fck/γcτcd = 1.10 N/mm²§ 2.4.2.4 (3)
Bemessungswert der Fliessgrenze des Stahlsfyk/γsfyd = 434.8 N/mm²§ 2.4.2.5 (4)
Berechnung: Biegewiderstände pro Meter
SchrittWertRef.
Stäbe unten in x-Richtungas·fyd·(d − 0.85·x/2), 0.85·x = as·fyd/fcdx/d = 0.065mxRd = 25.7 kNm/m§ 4.2.1.5
Stäbe unten in y-Richtungas·fyd·(d − 0.85·x/2), 0.85·x = as·fyd/fcdx/d = 0.081myRd = 36.3 kNm/m§ 4.2.1.5
Stäbe oben in x-Richtungas·fyd·(d − 0.85·x/2), 0.85·x = as·fyd/fcdx/d = 0.081; oben auf Zugm′xRd = 36.3 kNm/m§ 4.2.1.5
Stäbe oben in y-Richtungas·fyd·(d − 0.85·x/2), 0.85·x = as·fyd/fcdx/d = 0.086; oben auf Zugm′yRd = 34.0 kNm/m§ 4.2.1.5
Berechnung: Nachweis 1 — Duktilität der Druckzone
SchrittWertRef.
Grösste Druckzonenhöhe (Stäbe oben in y-Richtung)(x/d)/(0.5·435/fyd)η = 0.173 · erfüllt17 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.1.4.2.6
Berechnung: Nachweis 2 — Mindestbewehrung: Tragwiderstand über dem Rissmoment
SchrittWertRef.
Rissmoment pro Meterkt·fctm·h²/6, kt = 1/(1 + 0.5·h/3) (h in m)mcr = 18.7 kNm/m§ 4.4.1.3 (99)
Stäbe unten in x-Richtungmcr/mxRdη = 0.727 · erfüllt73 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.1.2
Stäbe unten in y-Richtungmcr/myRdη = 0.516 · erfüllt52 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.1.2
Stäbe oben in x-Richtungmcr/m′xRdη = 0.516 · erfüllt52 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.1.2
Stäbe oben in y-Richtungmcr/m′yRdη = 0.550 · erfüllt55 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.1.2
Berechnung: Nachweis 3 — Stababstand und Querbewehrung
SchrittWertRef.
Stababstand, Stäbe unten in x-Richtungs/smaxη = 0.833 · erfüllt83 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 5.5.3.1
Stababstand, Stäbe unten in y-Richtungs/smaxη = 0.625 · erfüllt63 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 5.5.3.1
Stababstand, Stäbe oben in x-Richtungs/smaxη = 0.625 · erfüllt63 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 5.5.3.1
Stababstand, Stäbe oben in y-Richtungs/smaxη = 0.625 · erfüllt63 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 5.5.3.1
Unten: schwächer bewehrte Richtung im Vergleich zu 20 % der Hauptrichtung0.2·as,main/as,trη = 0.267 · erfüllt27 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 5.5.3.2
Oben: schwächer bewehrte Richtung im Vergleich zu 20 % der Hauptrichtung0.2·as,main/as,trη = 0.200 · erfüllt20 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 5.5.3.2
Berechnung: Nachweis 4 — Biegung und Drillung, elastische Platte: Gl. (34)
SchrittWertRef.
Finite-Elemente-Netzungerissene Platte, ν = 0.20, Ecken gegen Abheben gesichert20 × 16 Plattenelemente
Positive Momente in Richtung x — untere Stäbe in Richtung xmxd+|mxyd|/mxRdη = 0.644 · erfüllt64 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6 (34a)
Positive Momente in Richtung y — untere Stäbe in Richtung ymyd+|mxyd|/myRdη = 0.662 · erfüllt66 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6 (34b)
Negative Momente in Richtung x — obere Stäbe in Richtung x−mxd+|mxyd|/m′xRdη = 0.845 · erfüllt84 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6 (34c)
Negative Momente in Richtung y — obere Stäbe in Richtung y−myd+|mxyd|/m′yRdη = 0.945 · erfüllt95 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6 (34d)
Berechnung: Nachweis 5 — Querkraft entlang der gelagerten Ränder, Platte ohne Querkraftbewehrung
SchrittWertRef.
Beiwert für das Grösstkorn48/(16 + Dmax·min(1 ; (60/fck)²)) ≥ 1.2kg = 1.200§ 4.3.3.2.1 (37)
Berechnung: Querkraft am linken Rand
SchrittWertRef.
Bemessungswert der Querkraft pro MeterRandauflagerkraft der elastischen Platte, gemittelt über 2·d beidseits ihres MaximumsSpitzenwert 25.5 kN/m bei 1.75 m entlang des Randesvd = 25.3 kN/m§ 4.3.3.1.5
Wirksame statische Höhe für Querkraftuntere Stäbe rechtwinklig zum Randdv = 155 mm
Nominelle Dehnung der Biegezugbewehrung für den Querkraftnachweisfyd/Es·md/mRd, md ≈ vd·d/2 im Nachweisschnittεv = 0.161 ‰§ 4.3.3.2.2 (39)
Beiwert1/(1 + εv·d·kg)kd = 0.971§ 4.3.3.2.1 (36)
Querkraft am linken Randvd/vRdη = 0.153 · erfüllt15 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.3.2.1 (35)
Berechnung: Querkraft am rechten Rand
SchrittWertRef.
Bemessungswert der Querkraft pro MeterRandauflagerkraft der elastischen Platte, gemittelt über 2·d beidseits ihres MaximumsSpitzenwert 47.3 kN/m bei 1.75 m entlang des Randesvd = 46.7 kN/m§ 4.3.3.1.5
Wirksame statische Höhe für Querkraftobere Stäbe rechtwinklig zum Randdv = 165 mm
Nominelle Dehnung der Biegezugbewehrung für den Querkraftnachweisfyd/Es·md/mRd, md = Stützmomentεv = 1.791 ‰§ 4.3.3.2.2 (39)
Beiwert1/(1 + εv·d·kg)kd = 0.738§ 4.3.3.2.1 (36)
Querkraft am rechten Randvd/vRdη = 0.350 · erfüllt35 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.3.2.1 (35)
Berechnung: Querkraft am unteren Rand
SchrittWertRef.
Bemessungswert der Querkraft pro MeterRandauflagerkraft der elastischen Platte, gemittelt über 2·d beidseits ihres MaximumsSpitzenwert 28.7 kN/m bei 3.10 m entlang des Randesvd = 28.5 kN/m§ 4.3.3.1.5
Wirksame statische Höhe für Querkraftuntere Stäbe rechtwinklig zum Randdv = 165 mm
Nominelle Dehnung der Biegezugbewehrung für den Querkraftnachweisfyd/Es·md/mRd, md ≈ vd·d/2 im Nachweisschnittεv = 0.138 ‰§ 4.3.3.2.2 (39)
Beiwert1/(1 + εv·d·kg)kd = 0.973§ 4.3.3.2.1 (36)
Querkraft am unteren Randvd/vRdη = 0.162 · erfüllt16 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.3.2.1 (35)
Berechnung: Querkraft am oberen Rand
SchrittWertRef.
Bemessungswert der Querkraft pro MeterRandauflagerkraft der elastischen Platte, gemittelt über 2·d beidseits ihres MaximumsSpitzenwert 43.6 kN/m bei 3.10 m entlang des Randesvd = 43.3 kN/m§ 4.3.3.1.5
Wirksame statische Höhe für Querkraftobere Stäbe rechtwinklig zum Randdv = 155 mm
Nominelle Dehnung der Biegezugbewehrung für den Querkraftnachweisfyd/Es·md/mRd, md = Stützmomentεv = 2.005 ‰§ 4.3.3.2.2 (39)
Beiwert1/(1 + εv·d·kg)kd = 0.728§ 4.3.3.2.1 (36)
Querkraft am oberen Randvd/vRdη = 0.350 · erfüllt35 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.3.2.1 (35)
Berechnung: Kriechzahl
SchrittWertRef.
Wirksame Bauteildicke2·Ac/ubeide Seiten trocknen aus: h0 = hh0 = 200 mm
Beiwert für Luftfeuchtigkeit und Bauteildicke[1 + (1 − RH/100)/(0.1·∛h0)·α1]·α2SIA 262 Figur 2φRH = 1.778EN 1992-1-1 (B.3)
Festigkeitsbeiwert16.8/√fcmSIA 262 Tabelle 4βfc = 2.725EN 1992-1-1 (B.4)
Belastungsalter, an den Zement angepasstt0·(9/(2 + t0^1.2) + 1)^α, α = 0bei 20 °Ct0,eff = 28.0 daysEN 1992-1-1 (B.9)
Beiwert für das Belastungsalter1/(0.1 + t0^0.2)SIA 262 Figur 2β(t0) = 0.488EN 1992-1-1 (B.5)
Zeitliche Entwicklung[(t − t0)/(βH + t − t0)]^0.3, βH = 540SIA 262 Figur 2β(t − t0) = 0.994EN 1992-1-1 (B.7)
KriechzahlφRH·βfc·β(t0)·β(t − t0)für Betonspannungen bis 0.4·fcm; darüber erhöht 3.1.2.6.3 den Wertφ(t, t0) = 2.35§ 3.1.2.6.2 (13)
Berechnung: Momente unter der Gebrauchslast
SchrittWertRef.
Rissmoment pro Meterkt·fct·h²/6mcr = 18.7 kNm/m§ 4.4.1.3
Verhältnis der ElastizitätsmoduliEs/Ecmαs = 6.10
Berechnung: Stäbe unten in x-Richtung (Feld)
SchrittWertRef.
Gebrauchsmoment, mit DrillmomentMaximum bei x = 4.00 m, y = 2.00 mm + |mxy| = 10.4 kNm/m
Zustandungerissen (m ≤ mcr)
Berechnung: Stäbe unten in y-Richtung (Feld)
SchrittWertRef.
Gebrauchsmoment, mit DrillmomentMaximum bei x = 1.80 m, y = 3.20 mm + |mxy| = 14.0 kNm/m
Zustandungerissen (m ≤ mcr)
Berechnung: Stäbe oben in x-Richtung (Auflager, Ecken)
SchrittWertRef.
Gebrauchsmoment, mit DrillmomentMaximum bei x = 6.00 m, y = 2.00 mm + |mxy| = 18.3 kNm/m
Zustandungerissen (m ≤ mcr)
Berechnung: Stäbe oben in y-Richtung (Auflager, Ecken)
SchrittWertRef.
Gebrauchsmoment, mit DrillmomentMaximum bei x = 3.10 m, y = 4.50 mm + |mxy| = 18.9 kNm/m
Zustandgerissen (m > mcr)
Druckzonenhöhe, gerissenxII = 28.4 mm§ 4.1.4.2.1
Betonspannung−2·m/(xII·z)Druck negativσc = -9.14 N/mm²
Stahlspannungm/(as·(d − xII/3))σs = 248.2 N/mm²
Berechnung: Nachweis 1 — Stahlspannung unter quasi-ständiger Last, Stäbe oben in y-Richtung (Auflager, Ecken)
SchrittWertRef.
Stahlspannung im Vergleich zur Grenze bezüglich Rissbildung, Stäbe oben in y-Richtung (Auflager, Ecken)σs/fykη = 0.496 · erfüllt50 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ Tabelle 17
Berechnung: Durchbiegung
SchrittWertRef.
PlattensteifigkeitEcm·h³/(12·(1 − ν²))D = 23’333 kNm
Elastische Durchbiegung, ungerissenelastische Platte unter q und den Lasten QMaximum bei x = 3.10 m, y = 2.00 mwc = 0.65 mm
Langzeitdurchbiegung, ungerissenwc·(1 + φ)wcφ = 2.18 mm§ 4.4.3.2.4 (103)
Berechnung: Nachweis 2 — Durchbiegung
SchrittWertRef.
Durchbiegung im Vergleich zum zulässigen Wertw/wadmη = 0.167 · erfüllt17 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.4.3.2
Berechnung: Bewehrungsoptionen
SchrittWertRef.
Rissmoment pro Meterkt·fctm·h²/6mcr = 18.7 kNm/m§ 4.4.1.3
Grösster zulässiger Abstandmin(1.2·h ; 300 mm)smax = 240 mm§ 5.5.3.1
Berechnung: Stäbe unten in x-Richtung — Zone für Zone gewählt
SchrittWertRef.
Zonen mit diesen Stäbenvon 48 Zonen zu 0.75 × 0.75 m — Ø10@200: 48nz = 48
Stahlmasse dieser Lageohne Übergreifungsstösse und VerankerungenG = 83 kg
Biegung in jeder Zone, Stäbe unten in x-Richtungmax(md/mRd)η = 0.644 · erfüllt64 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6
Berechnung: Stäbe unten in y-Richtung — Zone für Zone gewählt
SchrittWertRef.
Zonen mit diesen Stäbenvon 48 Zonen zu 0.75 × 0.75 m — Ø10@200: 48nz = 48
Stahlmasse dieser Lageohne Übergreifungsstösse und VerankerungenG = 83 kg
Biegung in jeder Zone, Stäbe unten in y-Richtungmax(md/mRd)η = 0.875 · erfüllt87 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6
Berechnung: Stäbe oben in x-Richtung — Zone für Zone gewählt
SchrittWertRef.
Zonen mit diesen Stäbenvon 48 Zonen zu 0.75 × 0.75 m — Ø8@200: 2, Ø10@200: 30, Ø10@150: 3nz = 35
Stahlmasse dieser Lageohne Übergreifungsstösse und VerankerungenG = 61 kg
Biegung in jeder Zone, Stäbe oben in x-Richtungmax(md/mRd)η = 0.845 · erfüllt84 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6
Berechnung: Stäbe oben in y-Richtung — Zone für Zone gewählt
SchrittWertRef.
Zonen mit diesen Stäbenvon 48 Zonen zu 0.75 × 0.75 m — Ø8@200: 2, Ø10@200: 29, Ø10@150: 4nz = 35
Stahlmasse dieser Lageohne Übergreifungsstösse und VerankerungenG = 62 kg
Biegung in jeder Zone, Stäbe oben in y-Richtungmax(md/mRd)η = 0.945 · erfüllt95 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6
Gesamte Stahlmasse des Plattenfelds10.7 kg/m², ohne Übergreifungsstösse und VerankerungenΣG = 289 kg
Berechnung: Durchbiegung mit den gewählten Stäben
SchrittWertRef.
Langzeitdurchbiegung, ungerissenwcφ = 2.18 mm§ 4.4.3.2.4 (103)
Durchbiegung im Vergleich zum zulässigen Wertw/wadmη = 0.167 · erfüllt17 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.4.3.2

Wie dieses Modul geprüft wird

Vor der Veröffentlichung Ziffer für Ziffer anhand der SIA 262:2025 sowie mit unabhängigen, in realen Projekten verwendeten Berechnungen geprüft.

Fragen

Wie wird das Moment für ε_v an jedem Rand angesetzt?

An einem einfach gelagerten Rand gilt md ≈ vd · d/2 im Nachweisschnitt; an einem eingespannten oder durchlaufenden Rand ist md das Stützmoment. Es geht in εv = fyd/Es · md/mRd, Gleichung (39), ein.

Warum muss eine Ecke gegen Abheben gehalten werden?

Eine Ecke zwischen zwei einfach gelagerten Rändern neigt zum Abheben und benötigt eine Verankerungskraft, die sich aus der elastischen Berechnung ergibt, sowie eine obere und untere Eckbewehrung für die Drillmomente mxy.

Kann ich die Berechnung ausdrucken?

Die vollständige Berechnung erscheint gratis und ohne Konto am Bildschirm. Ein druckfertiger A4-Berechnungsbericht ist im Basic-Abonnement enthalten.

Siehe auch

Norm: SIA 262:2025 · Seite aktualisiert: 24. Oktober 2026