Flachdecke auf Stützen nach SIA 262

Die Norm bestimmt, welche Eingaben erscheinen und wie jeder Wert ermittelt wird.

Bauteil

Werkstoffkennwerte, gemeinsam für alle Nachweise. Der Querschnitt ist nicht gemeinsam: Die SIA 262 geht vom für jeden Schnittkraftfall bemessenen Querschnitt aus; er gehört deshalb zu jedem Nachweis und erscheint dort.

Über diesen Nachweis

Ziffern, Berechnungsbeispiel und Fragen

Weist eine von Stützen getragene Stahlbetondecke nach SIA 262:2025 nach: Biegung und Drillung aus einer elastischen Platte, Durchstanzen an jeder Stütze, konstruktive Durchbildung, Stahlspannungen, Rissbreite und Durchbiegung, und wählt die Stäbe Zone für Zone. Jeder Schritt zeigt seine Formel und die Ziffer der Norm, aus der er stammt.

Was nachgewiesen wird

Was Sie eingeben und was Sie erhalten

Sie geben den Umriss der Decke, die Lagerung jedes Rands sowie auf einem Grundriss die Stützen, Öffnungen und Einzellasten ein, die Sie per Mausklick platzieren. Dann den Querschnitt und seine Stäbe, die Baustoffe, die Widerstandsbeiwerte, qd und die Gebrauchslast q. Die Kriechzahl φ wird eingegeben oder berechnet.

Sie erhalten jeden Nachweis mit der Angabe erfüllt oder nicht erfüllt und dem Ort, an dem er massgebend ist. Das Durchstanzen der am stärksten ausgenutzten Stütze wird Schritt für Schritt gezeigt, von Vd = Rd − qd · A (4.3.6.2.6) und u₀ im Abstand dv/2 (4.3.6.2.2, Figuren 22 und 23) bis zu bs (Gleichung (61)) und msd. Mit dem Basic-Abonnement lässt sich die Berechnung als A4-Berechnungsbericht drucken.

Annahmen und Grenzen

Berechnungsbeispiel

Eine Decke von 18.4 × 12.4 m mit freien Rändern auf zwölf Stützen 400 × 400 mm im Abstand von 6.0 m, mit einer Öffnung von 1.2 × 0.8 m, h = 280 mm, unten Ø12 alle 200 mm und oben Ø16 alle 150 mm in beiden Richtungen, fck = 30 N/mm², qd = 15.3 kN/m², einer quasi-ständigen Last von 8.9 kN/m² und wadm = 24 mm. Die folgenden Resultate sind jene des Moduls für sein Berechnungsbeispiel, berechnet beim Erstellen dieser Seite.

Eingaben
EingabeWertRef.
Länge der Decke in x lx18.4 m
Länge der Decke in y ly12.4 m
Linker Rand (x = 0)Frei
Rechter Rand (x = lx)Frei
Unterer Rand (y = 0)Frei
Oberer Rand (y = ly)Frei
Grundriss der Decke{"o":8.2,8.2,1.2,0.8,"q":[],"c":[[0.2,0.2,0.4,0.4,0],[0.2,6.2,0.4,0.4,0],[0.2,12.2,0.4,0.4,0],[6.2,0.2,0.4,0.4,0],[6.2,6.2,0.4,0.4,0],[6.2,12.2,0.4,0.4,0],[12.2,0.2,0.4,0.4,0],[12.2,6.2,0.4,0.4,0],[12.2,12.2,0.4,0.4,0],[18.2,0.2,0.4,0.4,0],[18.2,6.2,0.4,0.4,0],[18.2,12.2,0.4,0.4,0]]}
Plattendicke h280 mm
Betonüberdeckung der unteren Stäbe c30 mm
Äussere untere LageStäbe in x-Richtung
Durchmesser Øx12 mm
Abstand sx200 mm
Durchmesser Øy12 mm
Abstand sy200 mm
Obere BewehrungStäbe in x- und y-Richtung
Betonüberdeckung der oberen Stäbe c′30 mm
Äussere obere LageStäbe in x-Richtung
Durchmesser in x-Richtung Ø′x16 mm
Abstand in x-Richtung s′x150 mm
Durchmesser in y-Richtung Ø′y16 mm
Abstand in y-Richtung s′y150 mm
Charakteristischer Wert der Zylinderdruckfestigkeit fck30 N/mm²§ 3.1.2.2.2
Mittelwert der Betonzugfestigkeit fctm2.9 N/mm²§ 3.1.2.2.4
Elastizitätsmodul Ecm33600 N/mm²§ 3.1.2.3.3
Querdehnungszahl ν0.2§ 3.1.2.3.5
Grösstkorn der Gesteinskörnung Dmax32 mm§ 4.3.3.2.1
Charakteristische Fliessgrenze fyk500 N/mm²
Elastizitätsmodul Es205000 N/mm²
Widerstandsbeiwert für Beton γc1.5§ 2.4.2.6
Widerstandsbeiwert für Bewehrungs- und Spannstahl γs1.15§ 2.4.2.6
Beiwert zur Berücksichtigung der Einwirkungsdauer und des Betonalters ηt1.0 — beide Bedingungen von Ziffer 4.2.1.3 erfüllt§ 4.2.1.3
Bemessungslast, gleichmässig verteilt qd15.3 kN/m²
Methode zur Ermittlung der BiegemomenteLinear elastische Platte (4.1.4.1)§ 4.1.4
Momente über den StützenMittelwert über den Stützstreifen bs§ 4.1.4.2
Abminderungsbeiwert ke für den Umfang des Nachweisschnitts infolge Momentenübertragung keVereinfachte Werte (4.3.6.2.5)§ 4.3.6.2.4
Zugfestigkeit für die RissbildungMittelwert der Betonzugfestigkeit (4.4.1.3)§ 4.4.1.3
AnforderungsniveauNormal§ 4.4.2.2.3
Gleichmässig verteilte Last im Lastfall q8.9 kN/m²
LastfallQuasi-ständig§ Tabelle 17
Kriechzahl φBerechnet aus dem Beton, den Umgebungsbedingungen und dem Betonalter§ 3.1.2.6.2
Mittelwert der Zylinderdruckfestigkeit fcm38 N/mm²§ 3.1.2.2.3
Relative Luftfeuchtigkeit der Umgebung RH50 %
Austrocknende SeitenBeide Seiten
ZementNormal erhärtend (Klasse N)
Betonalter bei Belastungsbeginn t028 days
Betrachtetes Alter t25000 days
Zulässige Durchbiegung (optional) wadm24 mm
Verbund der Stäbe k1Gerippte Stäbe (0.8)EN 1992-1-1 §7.3.4(3)
Lasteinwirkungsdauer ktLangzeitig oder wiederholt (0.4)EN 1992-1-1 §7.3.4(2)
Bewehrungsoptionen[[10,200],[12,200],[12,150],[14,150],[16,150],[16,100],[20,100]]
Grösse einer Bemessungszone az1.0 m
Biegewiderstand, Gl. (34)Ja§ 4.3.2.6
Mindestbewehrung und konstruktive DurchbildungJa§ 4.3.1.2
Stahlspannung im Gebrauchszustand, Tabelle 17Ja§ Tabelle 17
Rissbreite im GebrauchszustandNeinEN 1992-1-1 §7.3.4
Keine Rissbildung im GebrauchszustandNein§ 4.4.1.3
Grenzwert der DurchbiegungJa§ 4.4.3.2
Zulässige Durchbiegung wadm24 mm§ 4.4.3.1.1
Berechnung: Bewehrung pro Meter Breite
SchrittWertRef.
Stäbe unten in x-Richtungπ·Ø²/4·1000/sØ12 bei 200 mmas,bx = 565 mm²/m
Statische Höhe, Stäbe unten in x-Richtungh − c − (Stäbe darunter) − Ø/2dbx = 244 mm
Stäbe unten in y-Richtungπ·Ø²/4·1000/sØ12 bei 200 mmas,by = 565 mm²/m
Statische Höhe, Stäbe unten in y-Richtungh − c − (Stäbe darunter) − Ø/2dby = 232 mm
Stäbe oben in x-Richtungπ·Ø²/4·1000/sØ16 bei 150 mmas,tx = 1’340 mm²/m
Statische Höhe, Stäbe oben in x-Richtungh − c′ − (Stäbe darüber) − Ø/2dtx = 242 mm
Stäbe oben in y-Richtungπ·Ø²/4·1000/sØ16 bei 150 mmas,ty = 1’340 mm²/m
Statische Höhe, Stäbe oben in y-Richtungh − c′ − (Stäbe darüber) − Ø/2dty = 226 mm
Berechnung: Bemessungswerte der Festigkeiten
SchrittWertRef.
Beiwert zur Berücksichtigung des spröderen Verhaltens hochfester Betone(40/fck)^(1/3) ≤ 1ηfc = 1.000§ 4.2.1.2 (26)
Bemessungswert der Betondruckfestigkeitηfc·ηt·fck/γcfcd = 20.0 N/mm²§ 2.4.2.3 (2)
Bemessungswert der Schubspannungsgrenze0.3·√fck/γcτcd = 1.10 N/mm²§ 2.4.2.4 (3)
Bemessungswert der Fliessgrenze des Stahlsfyk/γsfyd = 434.8 N/mm²§ 2.4.2.5 (4)
Berechnung: Biegewiderstände pro Meter
SchrittWertRef.
Stäbe unten in x-Richtungas·fyd·(d − 0.85·x/2), 0.85·x = as·fyd/fcdx/d = 0.059mxRd = 58.5 kNm/m§ 4.2.1.5
Stäbe unten in y-Richtungas·fyd·(d − 0.85·x/2), 0.85·x = as·fyd/fcdx/d = 0.062myRd = 55.5 kNm/m§ 4.2.1.5
Stäbe oben in x-Richtungas·fyd·(d − 0.85·x/2), 0.85·x = as·fyd/fcdx/d = 0.142; oben auf Zugm′xRd = 132.5 kNm/m§ 4.2.1.5
Stäbe oben in y-Richtungas·fyd·(d − 0.85·x/2), 0.85·x = as·fyd/fcdx/d = 0.152; oben auf Zugm′yRd = 123.2 kNm/m§ 4.2.1.5
Berechnung: Nachweis 1 — Duktilität der Druckzone
SchrittWertRef.
Grösste Druckzonenhöhe (Stäbe oben in y-Richtung)(x/d)/(0.5·435/fyd)η = 0.303 · erfüllt30 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.1.4.2.6
Berechnung: Nachweis 2 — Mindestbewehrung: Tragwiderstand über dem Rissmoment
SchrittWertRef.
Rissmoment pro Meterkt·fctm·h²/6, kt = 1/(1 + 0.5·h/3) (h in m)mcr = 36.2 kNm/m§ 4.4.1.3 (99)
Stäbe unten in x-Richtungmcr/mxRdη = 0.619 · erfüllt62 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.1.2
Stäbe unten in y-Richtungmcr/myRdη = 0.652 · erfüllt65 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.1.2
Berechnung: Nachweis 3 — Stababstand und Querbewehrung
SchrittWertRef.
Stababstand, Stäbe unten in x-Richtungs/smaxη = 0.667 · erfüllt67 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 5.5.3.1
Stababstand, Stäbe unten in y-Richtungs/smaxη = 0.667 · erfüllt67 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 5.5.3.1
Stababstand, Stäbe oben in x-Richtungs/smaxη = 0.500 · erfüllt50 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 5.5.3.1
Stababstand, Stäbe oben in y-Richtungs/smaxη = 0.500 · erfüllt50 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 5.5.3.1
Unten: schwächer bewehrte Richtung im Vergleich zu 20 % der Hauptrichtung0.2·as,main/as,trη = 0.200 · erfüllt20 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 5.5.3.2
Oben: schwächer bewehrte Richtung im Vergleich zu 20 % der Hauptrichtung0.2·as,main/as,trη = 0.200 · erfüllt20 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 5.5.3.2
Berechnung: Nachweis 4 — Biegung und Drillung, elastische Platte: Gl. (34)
SchrittWertRef.
Finite-Elemente-Netzungerissene Platte, ν = 0.20, über den Stützenflächen gehalten29 × 21 Plattenelemente
Momente über den Stützenüber jeden Stützstreifen, wie für msd des DurchstanznachweisesMittelwert über bs§ 4.1.4.2
Positive Momente in Richtung x — untere Stäbe in Richtung xmxd+|mxyd|/mxRdη = 0.679 · erfüllt68 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6 (34a)
Positive Momente in Richtung y — untere Stäbe in Richtung ymyd+|mxyd|/myRdη = 0.953 · erfüllt95 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6 (34b)
Negative Momente in Richtung x — obere Stäbe in Richtung x−mxd+|mxyd|/m′xRdη = 0.711 · erfüllt71 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6 (34c)
Negative Momente in Richtung y — obere Stäbe in Richtung y−myd+|mxyd|/m′yRdη = 0.738 · erfüllt74 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6 (34d)
Berechnung: Nachweis 5 — Durchstanzen an jeder Stütze, Platte ohne Durchstanzbewehrung
SchrittWertRef.
Wirksame statische Höhe für DurchstanzenMittelwert der beiden oberen LagenAuflagerung an der Plattenunterseitedv = 234 mm§ 4.3.6.2.1
Beiwert für das Grösstkornkg = 1.200§ 4.3.3.2.1 (37)
Stütze C1 (Ecke)Vd/VRd,cη = 0.661 · erfüllt66 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.6.3.1 (58)
Stütze C2 (Rand)Vd/VRd,cη = 0.815 · erfüllt82 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.6.3.1 (58)
Stütze C3 (Ecke)Vd/VRd,cη = 0.687 · erfüllt69 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.6.3.1 (58)
Stütze C4 (Rand)Vd/VRd,cη = 0.811 · erfüllt81 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.6.3.1 (58)
Stütze C5 (innen)Vd/VRd,cη = 0.896 · erfüllt90 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.6.3.1 (58)
Stütze C6 (Rand)Vd/VRd,cη = 0.840 · erfüllt84 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.6.3.1 (58)
Stütze C7 (Rand)Vd/VRd,cη = 0.815 · erfüllt81 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.6.3.1 (58)
Stütze C8 (innen)Vd/VRd,cη = 0.902 · erfüllt90 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.6.3.1 (58)
Stütze C9 (Rand)Vd/VRd,cη = 0.847 · erfüllt85 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.6.3.1 (58)
Stütze C10 (Ecke)Vd/VRd,cη = 0.662 · erfüllt66 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.6.3.1 (58)
Stütze C11 (Rand)Vd/VRd,cη = 0.841 · erfüllt84 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.6.3.1 (58)
Stütze C12 (Ecke)Vd/VRd,cη = 0.648 · erfüllt65 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.6.3.1 (58)
Berechnung: Durchstanzen im Detail — Stütze C8, die am stärksten ausgenutzte
SchrittWertRef.
Auflagerkraft der StützeSumme der Auflagerkräfte der Platte unter der StützeRd = 588.6 kN
Last innerhalb des NachweisschnittsA = 0.390 m²qd·A = 6.0 kN§ 4.3.6.2.6
Bemessungswert der DurchstanzkraftRd − qd·AVd = 582.6 kN
Umfang des Nachweisschnittsbei dv/2 von der Stütze, gerade Abschnitte ≤ 1.5·dv von den EckenFiguren 22, 23u₀ = 2’335 mm§ 4.3.6.2.2
Abminderungsbeiwert für den Umfang des Nachweisschnitts infolge MomentenübertragungInnenstützeregelmässige Flachdecken; sonst Gl. (57) verwendenke = 0.90§ 4.3.6.2.5
Reduzierter Umfang des Nachweisschnittske·u₀u = 2’102 mm§ 4.3.6.2.3
Abstand zum Momentennullpunkt, xaus der Platte, in x-Richtung durch die Stützersx = 1.29 m§ 4.3.6.4.8
Abstand zum Momentennullpunkt, yrsy = 1.30 m§ 4.3.6.4.8
Repräsentative Breite des Stützstreifens1.5·√(rsx·rsy) ≤ lminbs = 1.95 m§ 4.3.6.4.6 (61)
Mittleres Moment im Streifen, Stäbe in x-RichtungMittelwert von −mxd + |mxyd| über bs am Stützenrandmsd,x = 83.1 kNm/m§ 4.3.6.4.8
Mittleres Moment im Streifen, Stäbe in y-Richtungmsd,y = 81.4 kNm/m§ 4.3.6.4.8
Plattenrotation, x1.2·(rsx/d)·(fyd/Es)·(msd,x/m′xRd)^1.5Näherungsstufe 3: Faktor 1.2ψx = 0.0070§ 4.3.6.4.2 (60)
Plattenrotation, y1.2·(rsy/d)·(fyd/Es)·(msd,y/m′yRd)^1.5ψy = 0.0076§ 4.3.6.4.2 (60)
Beiwert1/(0.45 + 0.18·ψ·d·kg) ≤ 2ψ = max(ψx ; ψy)kr = 1.199§ 4.3.6.3.2 (59)
Durchstanzwiderstandkr·τcd·dv·uVRd,c = 646.0 kN§ 4.3.6.3.1 (58)
Berechnung: Kriechzahl
SchrittWertRef.
Wirksame Bauteildicke2·Ac/ubeide Seiten trocknen aus: h0 = hh0 = 280 mm
Beiwert für Luftfeuchtigkeit und Bauteildicke[1 + (1 − RH/100)/(0.1·∛h0)·α1]·α2SIA 262 Figur 2φRH = 1.693EN 1992-1-1 (B.3)
Festigkeitsbeiwert16.8/√fcmSIA 262 Tabelle 4βfc = 2.725EN 1992-1-1 (B.4)
Belastungsalter, an den Zement angepasstt0·(9/(2 + t0^1.2) + 1)^α, α = 0bei 20 °Ct0,eff = 28.0 daysEN 1992-1-1 (B.9)
Beiwert für das Belastungsalter1/(0.1 + t0^0.2)SIA 262 Figur 2β(t0) = 0.488EN 1992-1-1 (B.5)
Zeitliche Entwicklung[(t − t0)/(βH + t − t0)]^0.3, βH = 660SIA 262 Figur 2β(t − t0) = 0.992EN 1992-1-1 (B.7)
KriechzahlφRH·βfc·β(t0)·β(t − t0)für Betonspannungen bis 0.4·fcm; darüber erhöht 3.1.2.6.3 den Wertφ(t, t0) = 2.24§ 3.1.2.6.2 (13)
Berechnung: Momente unter der Gebrauchslast
SchrittWertRef.
Rissmoment pro Meterkt·fct·h²/6mcr = 36.2 kNm/m§ 4.4.1.3
Verhältnis der ElastizitätsmoduliEs/Ecmαs = 6.10
Berechnung: Stäbe unten in x-Richtung (Feld)
SchrittWertRef.
Gebrauchsmoment, mit DrillmomentMaximum bei x = 9.40 m, y = 9.00 mm + |mxy| = 23.1 kNm/m
Zustandungerissen (m ≤ mcr)
Berechnung: Stäbe unten in y-Richtung (Feld)
SchrittWertRef.
Gebrauchsmoment, mit DrillmomentMaximum bei x = 8.20 m, y = 9.00 mm + |mxy| = 30.8 kNm/m
Zustandungerissen (m ≤ mcr)
Berechnung: Stäbe oben in x-Richtung (Auflager, Ecken)
SchrittWertRef.
Gebrauchsmoment, mit DrillmomentMaximum bei x = 18.00 m, y = 7.00 mm + |mxy| = 54.8 kNm/m
Zustandgerissen (m > mcr)
Druckzonenhöhe, gerissenxII = 55.3 mm§ 4.1.4.2.1
Betonspannung−2·m/(xII·z)Druck negativσc = -8.87 N/mm²
Stahlspannungm/(as·(d − xII/3))σs = 182.8 N/mm²
Berechnung: Stäbe oben in y-Richtung (Auflager, Ecken)
SchrittWertRef.
Gebrauchsmoment, mit DrillmomentMaximum bei x = 7.00 m, y = 12.00 mm + |mxy| = 52.9 kNm/m
Zustandgerissen (m > mcr)
Druckzonenhöhe, gerissenxII = 53.2 mm§ 4.1.4.2.1
Betonspannung−2·m/(xII·z)Druck negativσc = -9.55 N/mm²
Stahlspannungm/(as·(d − xII/3))σs = 189.5 N/mm²
Berechnung: Nachweis 1 — Stahlspannung unter quasi-ständiger Last, Stäbe oben in x-Richtung (Auflager, Ecken)
SchrittWertRef.
Stahlspannung im Vergleich zur Grenze bezüglich Rissbildung, Stäbe oben in x-Richtung (Auflager, Ecken)σs/fykη = 0.366 · erfüllt37 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ Tabelle 17
Berechnung: Nachweis 2 — Stahlspannung unter quasi-ständiger Last, Stäbe oben in y-Richtung (Auflager, Ecken)
SchrittWertRef.
Stahlspannung im Vergleich zur Grenze bezüglich Rissbildung, Stäbe oben in y-Richtung (Auflager, Ecken)σs/fykη = 0.379 · erfüllt38 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ Tabelle 17
Berechnung: Durchbiegung
SchrittWertRef.
PlattensteifigkeitEcm·h³/(12·(1 − ν²))D = 64’027 kNm
Elastische Durchbiegung, ungerissenelastische Platte unter qMaximum bei x = 15.20 m, y = 3.20 mwc = 1.14 mm
Langzeitdurchbiegung, ungerissenwc·(1 + φ)wcφ = 3.68 mm§ 4.4.3.2.4 (103)
Berechnung: Nachweis 3 — Durchbiegung
SchrittWertRef.
Durchbiegung im Vergleich zum zulässigen Wertw/wadmη = 0.153 · erfüllt15 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.4.3.2
Berechnung: Bewehrungsoptionen
SchrittWertRef.
Rissmoment pro Meterkt·fctm·h²/6mcr = 36.2 kNm/m§ 4.4.1.3
Grösster zulässiger Abstandmin(1.2·h ; 300 mm)smax = 300 mm§ 5.5.3.1
Berechnung: Stäbe unten in x-Richtung — Zone für Zone gewählt
SchrittWertRef.
Zonen mit diesen Stäbenvon 216 Zonen zu 1.02 × 1.03 m — Ø10@200: 216nz = 216
Stahlmasse dieser Lageohne Übergreifungsstösse und VerankerungenG = 703 kg
Biegung in jeder Zone, Stäbe unten in x-Richtungmax(md/mRd)η = 0.966 · erfüllt97 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6
Berechnung: Stäbe unten in y-Richtung — Zone für Zone gewählt
SchrittWertRef.
Zonen mit diesen Stäbenvon 216 Zonen zu 1.02 × 1.03 m — Ø10@200: 214, Ø12@200: 2nz = 216
Stahlmasse dieser Lageohne Übergreifungsstösse und VerankerungenG = 706 kg
Biegung in jeder Zone, Stäbe unten in y-Richtungmax(md/mRd)η = 0.944 · erfüllt94 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6
Berechnung: Stäbe oben in x-Richtung — Zone für Zone gewählt
SchrittWertRef.
Zonen mit diesen Stäbenvon 216 Zonen zu 1.02 × 1.03 m — Ø10@200: 129, Ø12@150: 8, Ø14@150: 22nz = 159
Stahlmasse dieser Lageohne Übergreifungsstösse und VerankerungenG = 657 kg
Biegung in jeder Zone, Stäbe oben in x-Richtungmax(md/mRd)η = 0.997 · erfüllt100 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6
Berechnung: Stäbe oben in y-Richtung — Zone für Zone gewählt
SchrittWertRef.
Zonen mit diesen Stäbenvon 216 Zonen zu 1.02 × 1.03 m — Ø10@200: 128, Ø12@150: 7, Ø14@150: 24nz = 159
Stahlmasse dieser Lageohne Übergreifungsstösse und VerankerungenG = 665 kg
Biegung in jeder Zone, Stäbe oben in y-Richtungmax(md/mRd)η = 0.951 · erfüllt95 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.3.2.6
Gesamte Stahlmasse des Plattenfelds12.0 kg/m², ohne Übergreifungsstösse und VerankerungenΣG = 2’732 kg
Berechnung: Durchbiegung mit den gewählten Stäben
SchrittWertRef.
Langzeitdurchbiegung, ungerissenwcφ = 3.68 mm§ 4.4.3.2.4 (103)
Durchbiegung im Vergleich zum zulässigen Wertw/wadmη = 0.153 · erfüllt15 % des Tragwiderstands ausgenutzt§ 4.4.3.2

Wie dieses Modul geprüft wird

Vor der Veröffentlichung Ziffer für Ziffer anhand der SIA 262:2025 sowie mit unabhängigen, in realen Projekten verwendeten Berechnungen geprüft.

Fragen

Warum werden die Momente über den Stützen gemittelt?

Die elastische Platte weist an den Stützenrändern ausgeprägte Spitzen auf. Der Mittelwert über den Stützstreifen bs erhält das Gesamtmoment, ist bei duktiler Bewehrung zulässig (4.1.4.2) und liefert das msd des Durchstanznachweises. Die Spitzenwerte sind die Option auf der sicheren Seite.

Was bedeutet die Warnung zu ψ?

Unter ψ = 0.020 ist das Verformungsvermögen begrenzt. Ziffer 4.3.6.1.2 verweist dann auf eine grössere Stütze, eine dickere Platte oder eine Durchstanzbewehrung, die Gleichung (67) erfüllt.

Kann ich die Berechnung ausdrucken?

Die vollständige Berechnung erscheint gratis und ohne Konto am Bildschirm. Ein druckfertiger A4-Berechnungsbericht ist im Basic-Abonnement enthalten.

Siehe auch

Norm: SIA 262:2025 · Seite aktualisiert: 24. Oktober 2026